Wege, die eigene Abschlussarbeit als Buch zu veröffentlichen

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Das Studium ist eine schöne, aber auch entbehrliche Zeit. Vor allem zum Ende hin kann es sehr stressig werden. Das Thema der Abschlussarbeit muss gefunden und mit dem Betreuer besprochen werden. Danach geht es ans Werk. Dutzende Seiten warten darauf, mit intelligenten Gedanken gefüllt zu werden – unsere Tipps helfen dabei. Wochenlang am Schreibtisch sitzen, Bücher wälzen, im Internet recherchieren und nach den richtigen Formulierungen suchen – da kommt so mancher an seine Grenzen.

 

Am Tag der Abgabe fällt der ganze Stress ab und spätestens nach der Verteidigung ist die Abschlussarbeit vergessen. Schade eigentlich, denn so manche Ausarbeitung ist es durchaus wert, nicht nur vom Prüfer gelesen zu werden. Zukunftsweisende Erkenntnisse und schlaue Schlussfolgerungen helfen anderen Menschen in ähnlichen Situationen oftmals weiter und sie wären froh, wenn sie diese zur Verfügung hätten. Soll es nur darum gehen, die Abschlussarbeit für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen, reicht auch die Veröffentlichung auf dem Hochschulserver.

 

Selber drucken oder drucken lassen?

Wenn die Arbeit hingegen als Buch herausgebracht wird, sorgt es mit Sicherheit auch für Interesse beim zukünftigen Arbeitgeber und nicht zuletzt lässt sich damit Geld verdienen. Daher sollte jeder Absolvent zumindest darüber nachdenken, seine Abschlussarbeit zu veröffentlichen. Besonders interessant das bei Masterarbeiten. In der heutigen Zeit gibt es mehr Möglichkeiten als je zuvor. Man kann hierbei mit einem Verlag zusammenarbeiten oder die Bücher drucken lassen und über Self-Publishing selbst auf den Markt bringen.

Beginnen wir bei der ersten Variante. Wer es bei einem Verlag versuchen möchte, muss oftmals eine gute bis sehr gute Note erhalten haben. Will man mit der Veröffentlichung den Grundstein für seine Karriere legen und sich einen Ruf in Fachkreisen aufbauen, ist die Wahl des Verlegers entscheidend. Auf keinen Fall sollten Exklusivrechte vereinbart werden, denn dann ist eine Vermarktung über andere Wege ausgeschlossen.

Eine Option ist Book-on-Demand. Der Druck eines Buches erfolgt erst bei einer Bestellung. Das reduziert die Kosten für den Verlag. Zu welchem Preis es verkauft wird, entscheiden meist Autor und Verleger gemeinsam. Der Verfasser bekommt einen vereinbarten Anteil am Verkaufspreis ausgezahlt (in der Regel jährlich).

 

Wer die Vorarbeit leistet, kann mehr verdienen

Immer beliebter wird das Self-Publishing. Diese Variante bietet einige Vorteile. So kann der Autor den Preis selbst bestimmen und es auf mehreren Plattformen veröffentlichen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit Direct Publishing. Dabei wird das Werk ohne zwischengeschalteten Verlag als eBook herausgegeben und die Rechte verbleiben beim Autor.

Dieser erhält beispielsweise bei Amazon 70 Prozent der Einnahmen. Beim klassischen Self Publishing als gedrucktes Buch liegt der Wert deutlich darunter, was vor allem daran liegt, dass sich der Verlag um Design, Satz und andere zeitaufwendige Schritte kümmert.

Egal für welchen Weg man sich entscheidet: Vor der Veröffentlichung – wenn nicht schon vor Abgabe an der Universität geschehen der Verlag kümmert sich darum – sollte die Arbeit von einem Profi Korrektur gelesen werden. Nichts ist peinlicher als ein Buch voller Fehler. Zudem lohnt es sich durchaus, etwas Geld für ein gutes Cover in die Hand zu nehmen, denn wie immer zählt auch hier der erste Eindruck.

 

 

Bildrechte: Pixabay / Pexels

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