Umweltschutz – was Arbeitgeber/ -nehmerInnen tun können!

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Gewässer, die ein Meer aus Plastik bilden, Städte, die in eine Smogwolke gehüllt sind und Ressourcen, die sich langsam dem Ende zuneigen. Kein Wunder, dass die Schlagwörter Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimaschutz immer mehr an Bedeutung gewinnen. Diese Themen treffen auch Unternehmen mehr denn je. Deshalb findest Du in diesem Artikel Tipps, was Du als ArbeitnehmerIn Gutes zur Umwelt beitragen kannst und wie ebenfalls Arbeitgeber ihren Beitrag leisten können.

Beginnen wir aber bei Dir: Was kannst Du als zukünftige angestellte Person Positives zur Umwelt beitragen? Vorweg: Du kannst online Deinen ökologischen Fußabdruck berechnen. Dabei wird anhand Deiner Lebensgewohnheiten berechnet, wie umweltschonend Du lebst.

Was Du für die Umwelt tun kannst

Es gibt zwar immer mehr Unternehmen, die sich für die Umwelt einsetzen. Dennoch beginnt die Reise in eine Welt, in der auch noch unsere Nachfahren leben können, bei jeder einzelnen Person.

 

Anreise

Das Schützen der Umwelt fängt bereits bei der Anreise zum Arbeitsplatz an. Wenn Du in einer Stadt wohnst, kannst Du statt eines Autos, die Öffis, ein Fahrrad oder einen Scooter benutzen. Damit tust Du nicht nur was für Deine Fitness, sondern hältst auch Deinen Fußabdruck geringer. Sollte Dein Arbeitsplatz an einem Ort liegen, an den keine Öffis hinfahren, kannst Du mit KollegInnen Fahrgemeinschaften bilden.

 

Energie sparen

Bestimmt kennst auch Du Leute, hinter denen Du immer wieder das Licht abdrehen musst. Solche Menschen wirst Du auch in der Berufswelt treffen. Gehe mit gutem Vorbild voran und schalte das Licht in Räumen aus, in denen es nicht mehr benötigt wird. Gleiches gilt für Geräte in der Firmenküche oder anderen Räumlichkeiten. Schalte ab, was nicht mehr benötigt wird. Du kannst auf jeden Fall auch Deine KollegInnen immer wieder darauf hinweisen, dass sie künftig mehr darauf achten sollen. Hier gilt: Der Ton macht die Musik! Oft ist es aber so, dass man das Meiste erreicht, wenn man mit gutem Beispiel vorangeht.

 

Kochen statt kaufen

Du kennst sicherlich die drei Mal in-Plastik-verpackten Jausen aus dem Supermarkt Deines Vertrauens. Sowohl in der Stadt als auch am Land gibt es zahlreiche Optionen, regionale Produkte zu kaufen. Es ist zudem viel nachhaltiger, wenn Du Dir Dein Essen von zuhause mitnimmst, anstatt kleine Mengen zu einem höheren Preis zu kaufen. In manchen Firmen gibt es auch die nette Angewohnheit, dass in der Mittagspause gemeinsam ein Snack zubereitet wird. Denkbar ist auch ein Plan, bei dem an jedem Tag ein(e) andere(r) KollegIn etwas Schönes zaubert. Das wirkt auch unserer Wegwerfkultur entgegen und Nahrungsmittel werden verkocht statt weggeworfen.

 

Wiederverwenden statt Neukauf

Du brauchst eine Bohrmaschine, weil Du gerade umgezogen bist? Oder benötigst Du ein schickes Outfit für ein einmaliges Event? Hier heißt die Devise: ausborgen statt neu kaufen. Das spart nicht nur Geld, sondern schont auch Ressourcen. Es macht wenig Sinn, sich Dinge anzuschaffen, die dann letztendlich nur einmal benutzt werden. Kaufe bewusst ein, anstatt Geld zu verschwenden.

Was Arbeitgeber für die Umwelt tun können

Nicht nur Du kannst unseren Planeten schonend behandeln, sondern auch Unternehmen sind hier sehr mächtig. Durch deren Maßnahmen werden ganze Gruppen dazu veranlasst, ihr Verhalten zu verändern. Viele Firmen sind bereits auf den nachhaltigen Klimazug aufgesprungen.

 

Papierverbrauch senken

Besonders viel können Unternehmen einsparen, indem sie den Papierverbrauch senken. Es werden oft mehrseitige E-Mails oder Dokumente gedruckt, in denen jedoch nur ein paar Zeilen relevant sind. Moderne Duplexdrucker ermöglichen es, sowohl die Vorder- als auch die Rückseite zu bedrucken. Das spart schon per se viel Papier. Ein guter Tipp ist auch, die bereits gedruckten Zettel als Notizzettel zu verwenden.

Mülltrennung im Büro

Wer seinen MitarbeiterInnen den Anreiz zur Mülltrennung bietet, hat schon die halbe Miete bezahlt. Deshalb ist es ratsam, direkt am Arbeitsplatz Möglichkeiten zu schaffen, dass folgender Abfall getrennt werden kann:

  • Bio
  • Papier
  • Restmüll
  • Metall
  • Glas
  • Sondermüll, etc.

Nachhaltige Reinigungsmittel

Angefangen von der Seife, über Spülmittel bis hin zum WC-Reiniger: Für alle Produkte gibt es bereits Mittel, die biologisch abbaubar sind. Somit kann der Umwelt geholfen und auf chemische Reinigungsmittel verzichtet werden. Diese sind nicht nur für die Natur, sondern auch für Menschen schädlich.

 

Recycelbare Materialen verwenden

Es gibt eine Vielzahl an Materialien, die weder von der Natur abbaubar noch generell zu recyceln sind. Wo immer es möglich ist, ist Glas zum Beispiel Plastik vorzuziehen. Außerdem gilt es, recycelbares Papier zu verwenden. Ein Tipp zum Schluss: Häufig werden Dinge weggeworfen, die noch benutzbar sind. Beispiele hierfür sind: Notizblöcke, Stifte oder elektronische Geräte. Sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber gilt: Besser zweimal hinschauen, als einmal wegwerfen.

 

Quelle:

https://t3n.de/news/tipps-nachhaltigkeit-klimaschutz-umweltschutz-unternehmen- 1175334/
https://ready2order.com/at/post/umweltschutz-am-arbeitsplatz/#gref https://www.wwf.at/de/tipps/

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