Spuren im Netz: Chance und Risiko Social Media!

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Die letzten News, die wir gelesen haben, der letzte Webshop, indem wir eingekauft haben, die letzte Site, die wir aufgerufen haben, ein Foto von der letzten Party, das der beste Freund hochgeladen hat – jeder von uns hinterlässt einen digitalen Fingerabdruck. Und das Netz vergisst nicht!

Social Media ist DAS Kommunikationsinstrument der heutigen Zeit. Noch nie war es einfacher, sich Informationen zu beschaffen, in Kontakt zu bleiben oder sich selbst darzustellen. Facebook, WhatsApp, Insta und Co. erleichtern es uns, auch zum Globetrotter zu werden. Ein Praktikum in London? Ein Auslandssemster in Hongkong? Ein Jahr arbeiten in den USA? Und trotz der Distanzen und Zeitverschiebungen den Kontakt mit Familie und Freunden nicht verlieren? In der connecteten Welt kein Problem. Über WIFI und der Lieblingsapp ist man nahezu zeitgleich bei allen wichtigen (und unwichtigen) Ereignissen zuhause dabei.

Im Businessumfeld bieten vor allem Plattformen wie Xing oder LinkedIn die Möglichkeit, direkt und unverbindlich mit Unternehmen und Recruitern Kontakt aufzunehmen. Mit einem gepflegten Profil sowie Referenzen und Projekten kann man leicht einen sehr guten ersten Eindruck hinterlassen!

Allerdings aufgepasst:

Das Netz vergisst nicht! Geteilte Erinnerungen, Fotos, Kommentare – alles bleibt gespeichert. Das Auslandssemester war eine einzige Party? Voll in Ordnung! Nur welche Fotos sind davon auf Facebook …? Ob man sich nun für ein Praktikum im Ausland oder die erste Arbeitsstelle im Inland bewirbt, man sollte sich vorher darüber im Klaren sein, welche digitale Visitenkarte man hinterlassen hat und was davon öffentlich zu finden ist. Denn Unternehmen prüfen Referenzen.

Augenmerk sollte auch auf die eigenen Postings gelegt werden – welches Bild vermitteln sie? Es geht nicht darum, sich digital zu verstellen oder sich nur selbst darzustellen. Es sollte darum gehen, authentisch zu kommunizieren und die Kanäle intelligent zu nutzen.

Viele Bewerber/-innen schicken uns in ihren Unterlagen schon Links zu ihren Xing- oder LinkedIn-Profilen mit Referenzprojekten, Kontakten usw. Generell finden wir bei eurofunk, dass Privates auch privat bleiben sollte und ziehen daher für unsere Analyse der Bewerbungen das Social Web nicht heran. Nichtsdestotrotz stolpern auch wir immer wieder über Information aus den sozialen Kanälen – vor allem über die, die wir nicht wissen wollen. Daher können wir allen raten, sich selbst hin und wieder zu googeln/sich auf Facebook zu suchen und die gefundenen Inhalte zu prüfen. Außerdem empfehlen wir, sich ein Businessprofil aufzubauen, es aktuell zu halten und auch aktiv bei Bewerbungen zu nutzen. Gute digitale Visitenkarten sind immer gern gesehen!

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

Petra Baumann, BA,
HR Business Partner, eurofunk KAPPACHER GmbH

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